Der deutsche Bariton wuchs in Hockenheim auf. Seinen ersten Gesangsunterricht erhielt er von Reinhard Leisenheimer und Karl Heinz Herr. Danach studierte er an den Musikhochschulen Mannheim/Heidelberg und an der Musikhochschule Köln. Nach Engagements am Theater Hagen, Pfalztheater Kaiserslautern und am Staatstheater Wiesbaden wurde er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er die großen Rollen seines Fachs verkörpert.
Markus Brücks breitgefächertes Repertoire erstreckt sich vom deutschen übers italienische bis zum französischen Fach. So singt er Rollen wie PAPAGENO (»Die Zauberföte«), WOLFRAM (»Tannhäuser«), DONNER (»Das Rheingold«), GUNTHER (»Götterdämmerung«), VALENTIN (»Faust«), SILVIO(»I Pagliacci«), FIGARO (»Il barbiere di Siviglia«), GRAF ALMAVIVA (»Le nozze di Figaro«), FORD (»Falstaff«), ALBERT (»Werther«), FRAMELITONE (»La forza del destino«), FRITZ (»Die tote Stadt«), ENRICO (»Lucia di Lammermoor«), RENATO (»Un ballo in maschera«), FANINAL (»Der Rosenkavalier«), BECKMESSER (»Die Meistersinger von Nürnberg«) und MAURICE (»Marie Victoire«). Gastspiele führten ihn nach Barcelona, Basel, Karlsruhe, Stuttgart, Tokyo, Seoul, Peking, an die Semperoper Dresden, Oper Frankfurt, Mailänder Scala, Volksoper Wien, zu den Bregenzer Festspielen und als BECKMESSER zu den Bayreuther Festspielen. An der Bayerischen Staatsoper München sang er DR. FALKE (»Die Fledermaus«), VALENTIN und OREST (»Elektra«), den er auch an der Hamburgischen Staatsoper und an der Opéra National de Paris verkörperte. Im Herbst 2007 war Markus Brück der beeindruckende PAUL NIEMAND in der Uraufführung von »Unter Eis« bei der Ruhrtriennale in Bochum. Er arbeitet mit Dirigenten wie Marc Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Fabio Luisi, Daniel Barenboim, Sylvain Cambreling, Christoph von Dohnányi, Riccardo Muti, Peter Schneider, Christian Thielemann und Donald Runnicles und Regisseuren wie Philippe Arlaud, Werner Herzog, Johannes Schaaf, Nigel Lowery, David Pountney und Volker Schlöndorff.
An der Oper Köln gestaltete er in der Spielzeit 2009/10 die Partie des MARCHESE POSA in Giuseppe Verdis »Don Carlo«.
Markus Brück
Veranstaltungen mit Markus Brück in der aktuellen Spielzeit
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Mittwoch
