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L'Italiana in Algeri

L'Italiana in Algeri
Gioacchino Rossini

Einführung in Werk und Inszenierung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer.

Zum Inhalt:

Verwirrung, Verführung, Untreue: Die inhaltlichen Leitmotive Rossinis früher Oper, die Stendhal als »organisierte und vollständige Verrücktheit« bezeichnete, drehen sich rund um die Protagonistin ISABELLA, die drei Männer täuscht und mit der ihr eigenen Verlockung umgarnt.

Eine aberwitzige Geschichte trägt sich zu im Palast des MUSTAFÀ, Bei von Algier: Seiner Gattin überdrüssing, wünscht er sich eine attraktive Italienerin als Gefährtin. Die spült ein Schiffbruch auch gleich an Land und MUSTAFÀ in die Hände. ISABELLA heißt die Ersehnte, doch die ist mit allen Wassern gewaschen. Ausgesprochen praktisch, dass sich im Gefolge MUSTAFÀS auch gleich noch ihr verloren geglaubter Geliebter LINDORO findet! Ein Fluchtplan wird ausgeheckt, der große Bei fantasievoll ausgetrickst und der Weg zurück in die Heimat genommen.

Jean Pierre Ponnelles Inszenierung ist ein Klassiker, der nach Wien, München und New York nun auch wieder im Kölner Repertoire ist. In der Wiederaufnahme gibt Anna Bonitatibus ihr Debüt als ISABELLA, den MUSTAFÁ singt am 6.11. Carlo Lepore. Es dirigiert Will Humburg, der sich in einer hinreißenden Aufnahme von »Il barbiere di Siviglia« als Rossini Experte erweist.

Wiederaufnahme

Sa 10. Okt. 2009

Aufführungen

Musikalische Leitung Will Humburg / Inszenierung, Bühne und Kostüme Jean-Pierre Ponnelle / Chorleitung Andrew Ollivant