Madama Butterfly
- Japanische Tragödie
- Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
- Musik von Giacomo Puccini
- in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Wiederaufnahme
So 11. Apr. 2010
So 11. Apr. 2010
Weitere Vorstellungen
Einführung in Werk und Inszenierung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Während eines Landurlaubs geht der amerikanische Marineleutnant PINKERTON mit der japanischen GEISHA CIO-CIO-SAN, genannt »Butterfly«, eine Ehe ein, die er jederzeit beenden kann. Pinkerton, der nur sein kurzes Vergnügen sieht, wird vom KONSUL SHARPLESS gewarnt: BUTTERFLY nehme diese Verbindung sehr ernst. Die Hochzeit findet statt, und schon kurz darauf trennen sich die Wege der beiden wieder. CIO CIO-SAN bringt einen Sohn zur Welt. Als PINKERTON drei Jahre später mit seiner amerikanischen Ehefrau zurückkehrt, um das Kind zu holen, sieht CIO CIO-SAN keinen anderen Ausweg als den Freitod. Puccini stieß auf diesen Stoff, als er 1900 in London die Tosca einstudierte und dort David Belascos Schauspiel Madame Butterfly sah. Ihn beeindruckte vor allem das exotische Kolorit der Aufführung und so begann er im April 1901 damit, sich mit dem fernen Osten und dessen Musik auseinanderzusetzen. Sorgte die Uraufführung am 17. Februar 1904 in Mailand, bedingt vor allem durch die ungewöhnlich negativ gezeichnete Figur des Pinkerton und durch die Aktivitäten von Puccinis Gegnern, noch für wenig Begeisterung, so war die zweite Fassung, in der PINKERTON am Ende einen Ansatz von Reue zeigt, ein triumphaler Erfolg. Der Komponist sollte Recht behalten: »Madama Butterfly« wird bleiben was sie ist: die seelenvollste, ausdrucksreichste Oper, die ich je geschrieben habe. Und zuletzt werde ich siegen!«
»Kinmonths Regiedebüt von 2008 fesselt nach wie vor.«
Kölnische Rundschau
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