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Madama Butterfly

Madama Butterfly
Giacomo Puccini
Foto: Klaus Lefebvre
Foto: Klaus Lefebvre
  • Japanische Tragödie
  • Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
  • Musik von Giacomo Puccini
  • in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme

So 11. Apr. 2010

Sa 03. Jul. 2010

Opernhaus / 19:30 bis 22:25
Musikalische Leitung Michael Helmrath / Inszenierung Patrick Kinmonth / Bühne und Kostüme Darko Petrovic / Bühne und Kostüme Patrick Kinmonth / Chorleitung Andrew Ollivant
Butterfly (Cio-Cio-San)
Kate Pinkerton
B.F. Pinkerton, US-Offizier
Sharpless, US-Konsul
Yamadori
Onkel Bonzo
Yakuside
Kaiserlicher Kommissar
Ein Standesbeamter
Mutter (Butterflys Vertraute)
Double Mutter (Butterflys Mutter)
Nichte (Cousine)
Butterflys Vater

Einführung in Werk und Inszenierung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Während eines Landurlaubs geht der amerikanische Marineleutnant PINKERTON mit der japanischen GEISHA CIO-CIO-SAN, genannt »Butterfly«, eine Ehe ein, die er jederzeit beenden kann. Pinkerton, der nur sein kurzes Vergnügen sieht, wird vom KONSUL SHARPLESS gewarnt: BUTTERFLY nehme diese Verbindung sehr ernst. Die Hochzeit findet statt, und schon kurz darauf trennen sich die Wege der beiden wieder. CIO CIO-SAN bringt einen Sohn zur Welt. Als PINKERTON drei Jahre später mit seiner amerikanischen Ehefrau zurückkehrt, um das Kind zu holen, sieht CIO CIO-SAN keinen anderen Ausweg als den Freitod. Puccini stieß auf diesen Stoff, als er 1900 in London die Tosca einstudierte und dort David Belascos Schauspiel Madame Butterfly sah. Ihn beeindruckte vor allem das exotische Kolorit der Aufführung und so begann er im April 1901 damit, sich mit dem fernen Osten und dessen Musik auseinanderzusetzen. Sorgte die Uraufführung am 17. Februar 1904 in Mailand, bedingt vor allem durch die ungewöhnlich negativ gezeichnete Figur des Pinkerton und durch die Aktivitäten von Puccinis Gegnern, noch für wenig Begeisterung, so war die zweite Fassung, in der PINKERTON am Ende einen Ansatz von Reue zeigt, ein triumphaler Erfolg. Der Komponist sollte Recht behalten: »Madama Butterfly« wird bleiben was sie ist: die seelenvollste, ausdrucksreichste Oper, die ich je geschrieben habe. Und zuletzt werde ich siegen!«