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Der Ring des Nibelungen - Siegfried

Der Ring des Nibelungen - Siegfried
Richard Wagner

Gastspiel der Oper Köln in China

Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« ist in jeder Hinsicht ein Werk der Superlative. Mit seinen mythologischen und philosophischen Bezügen stellt es einen Meilenstein der abendländischen Musik- und Geistesgeschichte dar.
An den vier Opernabenden, mit dem Vorspiel »Das Rheingold« und den drei Teilen »Die Walküre«, »Siegfried« und »Götterdämmerung«, verbindet sich eine Reise durch die Zeiten, von der Welt der Götter in die Niederungen der menschlichen Politik, von den Tiefen des Flusses Rhein in das erlösende Feuer eines Weltenbrandes. Dieser »Ring des Nibelungen« zeigt eindrucksvoll bild- und wortgewaltig, dass der Mensch, der die Gesetze der Natur verletzt, seine eigene Existenzgrundlage zerstört. Doch obwohl der Ring mit der »Götterdämmerung« endet, bleibt die Hoffnung, dass die Menschheit jenseits der alten Götter einen Weg in die Zukunft findet. Die Aussöhnung mit der eigenen Natur ist das Ziel in Wagners »Ring« und auch in unserem gegenwärtigen Naturbewusstsein. Ein Originalzitat des Regisseurs Robert Carsen hierzu: »Die Zerstörung der Natur durch die Gier der Macht ist etwas, das wir aktuell erleben, erleiden. Das Wasser wird knapp und ist verseucht
wie auch der Boden und die Atmosphäre. (…) – Wie soll das weitergehen? (…) Richard
Wagner hat das alles geahnt, dass nämlich die Gesetze der Natur uns Menschen fremd geblieben sind, wir sie nicht verstanden haben.«
Die Inszenierung der vier Teile von Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« von Robert Carsen wird außer in China, in den nächsten Jahren in Barcelona und Venedig zu sehen sein. In Köln ist eine Wiederaufnahme für das Jahr 2015 geplant.

Wiederaufnahme

Fr 04. Jun. 2010

Aufführungen

Musikalische Leitung Markus Stenz / Eine Produktion von Robert Carsen & Patrick Kinmonth / Inszenierung Robert Carsen / Bühne und Kostüme Patrick Kinmonth / Dramaturgie Ian Burton / Licht Manfred Voss
Siegfried
Der Wanderer
Alberich
Brünnhilde
Stimme eines Waldvogels