Cäcilia Wolkenburg "Janz schön jeheim"

Cäcilia Wolkenburg "Janz schön jeheim"
Divertissementchen

»Janz schön jeheim«

Großalarm im Weißen Haus in Washington. Jeff Humphry, der Chef der NSA, informiert seinen Präsidenten darüber, dass es in Köln Bestrebungen gebe, die Weltherrschaft des Humors zu errichten, was nach seinem Dafürhalten zu einer politischen, eventuell auch militärischen Eskalation führen könnte.

Der amerikanische Präsident reagiert sofort. Er beauftragt den NsA-Mann Edgar Snow, einen Experten für europäisches Brauchtum, den Vorwürfen vor Ort nachzugehen. In Köln angekommen, verliebt sich Snow am »Wieverfastelovend« in Röschen, die Tochter von Prof. Dr. Karl Bindestrich, dem Präsidenten der »Akademie für kölschen und internationalen Humor«. In Washington hat man schnell davon Wind bekommen, und am nächsten Tag ist Edgar Snow verschwunden. Entführt – wie die Presse vermutet. Unter Verdacht steht der BND, aber auch eine arabische Großfamilie, die mit Tohuwabohu und einem riesigen Orientteppich im ersten Hotel der Stadt auftaucht. Von der Sekretärin des Akademie-Präsidenten, Erna SchwaadEnz, unterstützt, gelingt Snow (als Spiderman verkleidet), mit Lara Croft (alias Röschen), die Flucht vor seinen Kollegen der NsAund dem deutschen BND.

In witzigen Dialogen zwischen Kölsch, Englisch und »kölschem Denglisch«,  musikalisch eingebettet in Broadway-Melodien, in Soundtracks berühmter  Western filme, Jazz, Stars & Stripes sowie schmissige wie auch anrührende  Karnevals-Lieder und den nötigen Schuss Klassik, steuern die Protagonisten einem turbulenten Finale auf den Rosenmontagszug zu.

Der Begriff »Divertissementchen« stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie »Unterhaltung, Belustigung«. Es handelt sich hierbei um eine typisch kölsche Form des Musiktheaters, bei dem alle Rollen von Männern verkörpert werden. Außerdem sind alle Dialoge und Lieder in kölscher Sprache gehalten.

Premiere

So 17. Jan. 2010

Aufführungen

Musikalische Arrangements Bernhard Steiner