Cäcilia Wolkenburg

Cäcilia Wolkenburg
Divertissementchen

Wir schreiben das Jahr 1680. Unter der Führung von Nikolaus Höwedes stürmen Kölner Bürger anlässlich der Geburtstagsfeier ihres Oberbürgermeisters Maximilian von Cronenburg einen Maskenball. Ein versehentlich ausgelöster Schuss und die daraus eskalierende Auseinandersetzung zwischen den Gästen und den Eindringlingen werden von einem charismatischen Fremden in Halbmaske entschärft. Der Revoluzzer und seine Mitstreiter müssen gehen.

Der charismatische Fremde ist Chevalier Bernard de Châteaubriand, soll sehr reich sein, gute Geschäftsverbindungen zu den  Fuggern in Augsburg haben, dazu Drähte in die Schweiz und in den Vatikan. Trotz seiner Erfolge tritt er stets bescheiden auf, und alle schätzen seine christliche Gesinnung, seine Nächstenliebe, seine Bescheidenheit. Aber auch seine Fähigkeiten als »Frauenversteher« sollen, so munkelt man, außergewöhnlich sein. Mit Charme und rhetorischer Brillanz gelingt es Châteaubriand, seine Umgebung für sich zu begeistern. Dabei kann er sich in der Politik der Mehrheit des Kölner Rates und in der Familie der Mutter des Oberbürgermeisters sicher sein. Doch bald kommt Gegenwind auf. Ein Konkurrent des OB greift ein, und in der Familie probiert Thusnelda Blötsch, das Hausfaktotum, den Aufstand gegen den »Chevalier«.

In intelligent witzigen Dialogen, turbulenten Szenen und mitreißender Musik steuert die Geschichte auf einen Höhepunkt zu, bei dem sprichwörtlich kein Stein auf dem anderen bleibt und der Zuschauer sich verwundert die Augen reibt.

Premiere

So 17. Jan. 2010

Aufführungen

Musikalische Arrangements Bernhard Steiner