»DIE ZAUBERFLÖTE« wird Mozarts letzte Oper, und sie wird ein Stück Welttheater. Einfach und komplex zugleich, verbindet »DIE ZAUBERFLÖTE« Zauberposse, Singspiel und große Oper zu einem rätselvollen und dennoch unmittelbar berührenden Kunstwerk: Die Oper erzählt vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte, von der Macht der Musik und vor allem von der alles überwindenden Kraft der Liebe.
Mozart hatte große Freude an seiner Komposition und stand bei der Uraufführung am 30. September 1791 im Theater auf der Wieden selbst am Dirigentenpult. Fast jeden Abend verbrachte er in der immer ausverkauften Oper. An seine Frau schrieb er: »… ich schleiche sehr heimlich hinter die Bühne, um dort das Glockenspiel selbst zu spielen, dingding, dongong, du weißt, wie es mir gefällt, und Schikaneder hat es verwirrt, ich mache ja gern so einen Spaß und einen Narren aus den Menschen, du weißt es, man muß aber nahe heran an die Musik, wenn man gut hören will, ganz nahe ans Orchester – auch unseren Sohn habe ich mitgenommen, damit er staunen kann, auch Deiner Mama hat die Oper gefallen, wem gefällt sie auch nicht, daß Du mir aber zwei Tage nicht geschrieben, das ist unverzeihlich, ich werde bald kommen, Dich zu sehen, Dich zu küssen, lebe wohl, liebe – und jetzt? – St! St! St! – Stu’ Stu’ Stri’
– Stille, stille! Stille, stille – stille, stille …«
Am 5. Dezember 1791, kurz nach Mitternacht, starb der geniale Komponist im Alter von nur 35 Jahren in Wien.
»… eine Erscheinung wie Mozart bleibt immer ein Wunder, das nicht weiter zu erklären ist. Doch wie sollte die Gottheit überall Wunder zu tun Gelegenheit finden, wenn sie es nicht zuweilen in außerordentlichen Individuen versuchte, die wir anstaunen und nicht begreifen, woher sie kommen.« JOHANN WOLFGANG GOETHE
Der litauische Dirigent Modestas Pitrenas hat die musikalische Leitung inne, der Österreicher René Zisterer inszeniert. Beide geben ihr Debüt an der Oper Köln.
Lesen Sie hier ein Interview mit Bühnenbildnerin Hyun Chu:
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