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Carmina Burana

Carmina Burana
Carl Orff

Nach der Uraufführung am 8. Juni 1937 in Frankfurt am Main schrieb Carl Orff an seinen Verleger: »Alles, was ich bisher geschrieben und was Sie leider gedruckt haben, können Sie nun einstampfen! Mit den »Carmina Burana« beginnen meine gesammelten Werke!« Orff war vor allem am mitreißenden Rhythmus, der vokalreichen Musikalität und der Knappheit der lateinischen Sprache interessiert. Das Bühnenwerk umfasst moralische Gesänge und Spottgesänge, Liebeslieder, Trink- und Spielerlieder sowie mittelalterliche Vagantenlieder. Zentrales Thema der »Carmina Burana« ist das sich unermüdlich drehende Schicksalsrad – der Wandel von Freud und Leid, Hoffnung und Schmerz, die Launenhaftigkeit des Glücks. Der Oper Köln ist es gelungen, den international renommierten Choreografen Royston Maldoom für dieses Projekt zu gewinnen. Maldoom wird Carl Orffs Bühnenwerk mit 120 Kölner Schülerinnen und Schülern er-arbeiten und gemeinsam mit Solisten, dem Chor der Oper Köln sowie dem Gürzenich-Orchester unter GMD Markus Stenz zur Aufführung bringen. »Kunst erlaubt es uns, über stereotype Bilder der Gemeinschaft und die Begrenzungen des Selbst hinauszugehen. Tanz bietet enorme Möglichkeiten, sich selbst zu erforschen und darzustellen – aber dafür muss das Potenzial eines Menschen freigesetzt, müssen die Kommunikationsfähigkeiten erweitert werden. Neues Material muss hinzukommen sowohl als Konzept als auch ganz real, körperlich und man muss mit aller Leidenschaft danach streben, etwas Einzigartiges auf die Bühne zu bringen.« (Royston Maldoom)

 

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Premiere

Do 14. Jul. 2011

Aufführungen

Musikalische Leitung Markus Stenz / Inszenierung Royston Maldoom / Kostüme Ruth Pulgram / Dramaturgie Tanja Fasching / Licht Pete Ayres / Chorleitung Andrew Ollivant