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»Love hurts...Petrushka«

»Love hurts...Petrushka«
 

In der bunten Kulisse der Jahrmarktswelt erregt ein Marionettentheater mit lebensgroßen Puppen die Aufmerksamkeit der Menge. Alle strömen herbei, um sich das Schauspiel anzusehen. Doch vor dem bunten Jahrmarktsgeschehen erwachen die Figuren plötzlich zum Leben.

1911 wurde das Stück von den Ballets Russes uraufgeführt und schrieb Ballettgeschichte. Erzählt wird das Schicksal des von menschlichen Leidenschaften durchdrungenen Petruschka – des russischen Pendants zum deutschen Kasperl –, der sich in eine schöne Ballerina verliebt. Doch diese erwidert seine Liebe nicht und so kommt es zu einem tragischen Ende. Soweit die Geschichte des klassischen Balletts »PETRUSCHKA«.

In der Neuproduktion »LOVE HURTS... PETRUSHKA« allerdings bekommen die Zuschauer kein klassisches Ballett zu sehen: Die Gegenüberstellung der beiden unterschiedlichen Welten in »PETRUSHKA«, das Jahrmarktleben mit dem Personal der dörfichen Gemeinschaft auf der einen und die künstliche Welt des Puppentheaters auf der anderen Seite, bieten die ideale Plattform für die Begegnung von klassisch geprägtem Ballett in seiner zeitgenössischen Ausrichtung und Streetdance. Der Musiker und Dj Opposum (Mike Dietrich) untermalt und ergänzt Strawinskys Musik mit Elementen des Hip-Hop, Techno und anderen modernen Formen und musikalischen Ausdrucksweisen. Theaterzauber und die magische Welt des Puppentheaters gehen in die moderne Großstadtkultur über. Das Gegen- und Miteinander unterschiedlicher Ästhetiken und Stile macht den Reiz dieses Projektes aus.