Ariadne auf Naxos

Ariadne auf Naxos
Richard Strauss
Foto: Karl u. Monika Forster
Foto: Karl u. Monika Forster
  • Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel
  • Libretto von Hugo von Hofmannsthal
  • Musik von Richard Strauss (1864 - 1949)

Premiere

Sa 26. Nov. 2011

Do 08. Dez. 2011

Opernhaus / 19:30 bis 21:30 / S 3 / Beginner / 10 € - 50 €
Musikalische Leitung Markus Stenz / Inszenierung Uwe Eric Laufenberg / Bühne Tobias Hoheisel / Kostüme Jessica Karge / Dramaturgie Hans Nadolny
Der Haushofmeister
Ein Musiklehrer
Der Komponist
Der Tenor / Bacchus
Ein Offizier
Ein Tanzmeister
Ein Perückenmacher
Ein Lakai
Zerbinetta
Primadonna / Ariadne
Harlekin
Scaramuccio
Truffaldin
Brighella
Najade
Echo

Anne Schwanewilms als »Ariadne« an der Oper Köln!

Bei einer Soiree im Hause des reichsten Mannes von Wien soll die Oper »ARIADNE AUF NAXOS«, das Erstlingswerk eines jungen Komponisten, aufgeführt werden. Auch ist die Tanzmaskerade »Die ungetreue Zerbinetta und ihre vier Liebhaber« Programm des Abends. Als der Hausherr entscheidet, dass die beiden Stucke gleichzeitig aufgeführt werden sollen, ist die Operntruppe entrüstet, bereitet aber dennoch die Verbindung der Stücke vor. Der Komponist sieht diesen Plan als Frevel an seinem Werk, doch Zerbinettas Verführungskünste bringen ihn dazu, einzuwilligen.
Die Vorführung beginnt …
Hugo von Hofmannsthal plante die einaktige Oper »ARIADNE AUF NAXOS« ursprünglich als »30-Minuten-Oper für kleines Kammerorchester«. Die Mischung aus »heroisch-mythologischen Figuren im Kostüm des XVIII. Jahrhunderts« und »Figuren der commedia dell’arte« sollte im Anschluss an Molieres Schauspiel »Der Burger als Edelmann« gespielt werden. Bald jedoch entwickelte sich die Idee zu einer abendfüllenden Oper, die mehrfach überarbeitet wurde. Dabei wurde die Zusammenarbeit von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal zeitweilig auf eine harte Probe gestellt. Aus ihrem Briefwechsel geht hervor, dass der Komponist zuweilen einer gewissen Unlust erlag, doch die beiden kamen wieder zusammen: Es ging ihnen um das künstlerische Ergebnis genau wie beim »ROSENKAVALIER«. Strauss fand an der »ARIADNE«, dem doppelbodigen Stuck, schließlich Gefallen. Durch den ungewöhnlichen Einfall, ein Schauspiel und eine Oper zur gleichen Zeit zu bieten, geraten Harlekinade und commedia dell’arte sowie die Klagen der von Theseus verlassenen Ariadne, die auf Naxos den Tod erwartet, durcheinander. Was die Komposition betrifft: Strauss mied, wie im »ROSENKAVALIER«, auch hier die Grenzen der Tonalitat, an die er sich in »SALOME« und »ELEKTRA« herangewagt hatte. Die erste Fassung der »ARIADNE AUF NAXOS« wurde, in der Regie von Max Reinhardt, am 25. Oktober 1912 in Stuttgart uraufgeführt.
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