Alcina

Alcina
Georg Friedrich Händel

 Am 20. und 22. Juni um 19:00 Uhr findet vor der Vorstellung eine Operneinführung durch ein musikalisches Schattentheater statt. Aufgeführt wird dies von Schülerinnen und Schülern aus Köln-Mülheim. Mehr Informationen finden Sie HIER.
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Zunächst an der Orgel ausgebildet, ging Georg Friedrich Händel im Alter von 18 Jahren in die Opernmetropole Hamburg, um seine Kompositionsfähigkeiten weiter zu schulen – und seine ersten Erfolge zu feiern. 1706 reiste er nach Italien, wo er schnell zu einem umworbenen Komponisten wurde. In nur drei Jahren gelang es ihm, seine eigene Tonsprache dem Stil- und Formprinzip der italienischen, ganz Europa beherrschenden Musik anzupassen.
Diesen eigenen Stil exportierte er 1711 mit der Oper »RINALDO« nach London und begründete damit eine Tradition der italienischen Oper in der Stadt an der Themse, die 30 Jahre Bestand haben sollte. Händels Laufbahn als Impresario, Komponist und Dirigent war von unbeschreiblichen Erfolgen aber auch von Misserfolgen und Auseinandersetzungen – vor allem mit seinen Sängern – geprägt. Trotz seines auffahrenden, streitbaren Wesens
wurde Händel jedoch für seine Durchsetzungskraft und sein enormes Arbeitspensum Bewunderung zuteil.

»ALCINA« wurde am 16. April 1735 am Theatre Royal Covent Garden uraufgeführt. Die Zauberin ALCINA lockt Edelleute auf ihre Insel, verzaubert diese und verwandelt die Männer in Tiere, Steine und Pflanzen, sobald sie ihrer überdrüssig ist. Auch der Ritter RUGGIERO gerät auf ihre Insel, doch ALCINA erhält eine Gegnerin: BRADAMANTE, RUGGIEROS Verlobte und ihr Erzieher MELISSO machen sich auf die Suche nach dem Ritter und befreien ihn aus ALCINAS Fängen. ALCINA will RUGGIERO und BRADAMANTE vernichten, doch durch ihre Liebe zu RUGGIERO hat sie ihre Zauberkraft verloren …

Händel komponierte seine Oper speziell für das Londoner Publikum – zu einem Zeitpunkt, als das Publikum begann, sich von der italienischen Oper abzuwenden. »ALCINA« war eine der ersten Opern, die in neuer, leichter Manier geschrieben war. Der Komponist bezog dabei so unmissverständlich Stellung für die verletzten Gefühle einer verlassenen Frau, dass ihr Untergang am Schluss schmerzt.

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Premiere

Sa 16. Jun. 2012

Aufführungen

Musikalische Leitung Peter Neumann / Inszenierung Ingo Kerkhof / Bühne Anne Neuser / Kostüme Stephan von Wedel / Dramaturgie Tanja Fasching / Licht Nicol Hungsberg