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Das Kind und der Zauberspuk

Das Kind und der Zauberspuk
Maurice Ravel

Weil das KIND die Nase voll hat, immer gehorchen zu müssen, will es keine Schularbeiten machen, zerreißt die Bücher, zerstört die Möbel und quält sogar die Tiere im Garten. Die Mutter ist verzweifelt. Alle beklagen sich. Als das KIND ein Eichhörnchen in einen Käfg sperrt und dieses sich dabei an der Pfote verletzt, bekommt es aber auf einmal ein schlechtes Gewissen und verbindet dem Tier die Pfote. Zum ersten Mal tut das Kind etwas Gutes und es geschehen von nun an merkwürdige Sachen …

Maurice Ravel schrieb von 1919 bis 1925 an diesem lyrischen Stück. Eigentlich wollte er Pianist werden, aber dann studierte er ab 1897 bei Gabriel Fauré Komposition und wurde sehr schnell als Komponist berühmt. Weil er an seinen Kompositionen mit so viel Sorgfalt und Detailversessenheit arbeitete, nannte Igor Strawinsky ihn den »Uhrmacher« unter den Komponisten. Sein bekanntestes Werk, das ihn schlagartig weltberühmt machte, war der 1928 als Ballett uraufgeführte  »BOLERO«. Zeit seines Lebens war Ravel dieser Ruhm suspekt, und er bezeichnete das Stück als »simple Orchesterübung«.

Premiere

Di 22. Feb. 2011

Aufführungen

Musikalische Leitung Siro Battaglin / Inszenierung Tomo Sugao / Bühne Ulrike Plehn / Kostüme Marie Gerstenberger / Dramaturgie Lars Gebhardt
Das Kind
Die Mutter, Die chinesische Teetasse, Die Libelle
Der Polstersessel, Die Schäferin, Die Zahl, Die Eule
Das Feuer, Die Nachtigall
Die Prinzessin, Die Fledermaus
Die Katze, Das Eichhörnchen
Der Lehnstuhl, Der Baum
Die Uhr, Der Kater
Die Teekanne, Der Laubfrosch
Der Schäfer
Der kleine, alte Mann