Die Meistersinger von Nürnberg

Die Meistersinger von Nürnberg
Richard Wagner
Foto: Klaus Lefebvre
Foto: Klaus Lefebvre
  • Oper in drei Aufzügen
  • Text und Musik von Richard Wagner (1813 - 1883)

Wiederaufnahme

So 01. Apr. 2012

Do 07. Jun. 2012

Opernhaus / 16:00 bis 21:45 / 15 € - 90 €
Musikalische Leitung Markus Stenz / Inszenierung Uwe Eric Laufenberg / Bühne und Kostüme Tobias Hoheisel / Licht Wolfgang Göbbel / Video Falko Sternberg / Dramaturgie Georg Kehren / Chorleitung Andrew Ollivant
Veit Pogner, Goldschmied
Kunz Vogelgesang, Kürschner
Konrad Nachtigall, Spengler
Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber
Fritz Kothner, Bäcker
Balthasar Zorn, Zinngießer
Ulrich Eißlinger, Gewürzkrämer
Augustin Moser, Schneider
Hermann Ortel, Seifensieder
Hans Schwarz, Strumpfwirker
Hans Foltz, Kupferschmied
Walther von Stolzing, ein junger Ritter aus Franken
David, Sachsens Lehrbube
Eva, Pogners Tochter
Magdalene, Evas Amme
Ein Nachtwächter
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Alternierende Besetzungen

Hans Sachs: James Rutherford (1. April) / Thomas Jesatko (8., 15. April) / Michael Volle (29. April, 5. Mai) / Robert Holl (7. Juni)
Sixtus Beckmesser: Adrian Eröd (1., 8., 29. April) / Johannes Martin Kränzle (15. April, 5. Mai, 7. Juni)
Walther von Stolzing: Stefan Vinke (1., 8., 15. April) / Johan Botha (29. April) / Marco Jentzsch (5. Mai, 7. Juni)
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Mit seiner 1868 in München uraufgeführten musikalischen Komödie, die an der Oper Köln in der bildkräftigen Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg zu sehen ist, beleuchtete Richard Wagner am Vorabend der deutschen Reichsgründung das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft.

Das Lebensglück der Goldschmiedstochter Eva soll auf dem Altar der Kunst geopfert werden, denn nur ein Meistersinger darf sie heiraten, und das auch nur, sobald er am Johannistag einen Gesangswettbewerb vor den Toren der Stadt gewonnen hat. Der Ritter Walther von Stolzing, in den sich Eva verliebt hat, ist leider kein Meistersinger - und doch wäre er wohl der richtige Heiratskandidat.

Alles würde gründlich schief gehen, wäre da nicht der Schuster Hans Sachs, der es versteht, mit Umsicht den allgemeinen Wahn zu lenken. So gibt es hier am Ende schließlich doch einen doppelten Sieg zu feiern: den der Liebe und den der Kunst.