Karneval einmal klassisch

Karneval einmal klassisch
 

Für alle Narren, die jetzt wieder auf Karneval schauen, bietet das Programm »Karneval einmal klassisch« buchstäblich eine Alternative zu Sitzungskarneval und Stimmungsparty. Mit seinem musikalischen »Pasticcio« bietet Burkard Sondermeier einmal mehr ein heiteres und doch nachdenkliches Programm, das sich an alle jene richtet, die gerne schunkeln, aber auf Partykracher lieber verzichten.

PROGRAMM:

Emile Waldteufel › »LES PATINEURS (OP. 183)«
Johann Strauß › »EINE NACHT IN VENEDIG«
Jacques Offenbach › »LE PONT DES SOUPIRS«  › »LE CARNAVAL DES REVUES«
Antonin Dvorák › »KARNEVAL, OUVERTURE«
Richard Wagner › »DAS LIEBESVERBOT«
Camille Schubert › »LE MARDI GRAS AUX ENFERS«  › »PARIS LA NUIT«
LEEDCHER VUN › Karl Berbuer, Willi Ostermann und Jupp Schmitz
CHANSONS, COUPLETS UND VERZÄLLCHER › vum Baas
LITERARISCHES VON › »Comte Horace de Viel Castel« 
› Victor Hugo › Ferruccio Busoni › Heinrich Heine 
› Johann Nestroy › Ferdinand Raimund
Und: »zum Troste der Gerechten und zum Schröcken der Sünder
gehaltene Fasten Predigt zum Aschermittwoch anno domini 1760«

 

 

»Wer mitten in einer echten, großen karnevalischen Situation griesgrämig oder auch nur indifferent herumschleicht, wer nicht von der gewaltigen Selbstsatire des Masken und Fratzentums, der Macht der Unbändigkeit über die Gesetze, dem freigelassenen Rachegefühl des Witzes mitgerissen und mitergriffen wird, der zeigt sich unfähig, sein Gefühl in die Tiefe zu senken.«   Ferruccio Busoni, Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst. Triest, 1907